Das Geheimnis dem Glück ist… aufmerksam zu sein.

Diese Woche werden wir über die #3 Säule des Glücks sprechen – Achtsamkeit. Was ist das? Wie trägt es zur Zufriedenheit bei? Wie können wir achtsamer sein? Werden wir Räucherstäbchen brauchen? Lies weiter, um das herauszufinden…

Ist Achtsamkeit nur ein anderes Wort für Meditation?

Bist du schon mal beim Sport total in deinem Element gewesen? Hast du dich jemals völlig auf die Aromen und die Textur eines Bissens konzentriert? Du warst achtsam. Im Wesentlichen bedeutet Achtsamkeit, aufmerksam zu sein.

Die meisten Menschen stoßen auf den Begriff „Achtsamkeit“ im Zusammenhang mit Meditationsübungen. Und Meditationsübungen sind definitiv eine Methode, um Achtsamkeit zu üben oder bewusster zu werden. Aber das ist noch nicht alles. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Achtsamkeit zu üben. Durch die Art und Weise, wie wir essen, arbeiten oder unseren Körper bewegen. Und sogar durch das Atmen.

Jon Kabat-Zin, der Gründer der modernen Achtsamkeitsbewegung, sagt:

„Achtsamkeit ist das Bewusstsein, das entsteht, wenn man im gegenwärtigen Moment absichtlich und unvoreingenommen aufmerksam ist.”

Das klingt ziemlich einfach, aber wie jeder Meditations-Anfänger dir sagen wird, kann es sich ziemlich anstrengend anfühlen, diese Art von Absicht für mehr als ein paar Sekunden aufrechtzuerhalten. Unser Gehirn ist speziell heutzutage durch Smartphones und das moderne Leben darauf trainiert, ohne Pause von einem Gedanken zum nächsten zu huschen. Dadurch finden wir es extrem schwer, einen Gang herunterzuschalten und uns zu fokussieren. Wenn man dich bittet, dass du dich auf die Empfindungen konzentrierst, die beim Atmen passieren, träumst du schon bald von deinem nächsten Urlaub oder singst ein kleines Liedchen in deinem Kopf oder denkst über einen Ex nach, bevor du überhaupt bemerkst, was du tust. Wenn es also so ein großes Problem ist, warum sollte man sich die ganze Mühe machen? Was kann man von all dieser Aufmerksamkeit gewinnen?

Wie macht Achtsamkeit uns glücklicher?

puddingcreme

Die gesundheitlichen Vorteile von Achtsamkeitsübungen sind umfangreich und gut dokumentiert. Die Auswirkungen wurden überall auf der Welt getestet, von tibetischen Klöstern über Gefängnisse bis hin zu US-Marinesoldaten. Es hat sich gezeigt, dass es unteranderem Stress reduziert (und wir alle wissen, wie schlecht der für uns ist), den Schlaf verbessert, Ängste reduziert, den Blutdruck senkt, bei chronischen Schmerzen hilft und sogar unser Immunsystem verbessert. Wir sollten also wirklich versuchen, ein paar Achtsamkeitsübungen in unsere tägliche Routine zu integrieren, auch wenn wir nur körperlich gesünder sein und länger leben möchten. Aber wie macht Achtsamkeit uns wirklich zufriedener?

Nun ja, das Hauptziel der Achtsamkeit ist, im Jetzt zu sein. Die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten und den Moment vollständig zu erleben. Wenn es ein glücklicher Moment ist, wenn du zum Beispiel im See schwimmst oder Puddingcreme naschst oder wenn du deiner Lieblingsband auf der Bühne zusiehst, dann ist offensichtlich, wie du durch mehr Aufmerksamkeit und ein vollständiges Eintauchen in die Erfahrung mehr von dem darin enthaltenen Glück erfahren kannst. Aber indem wir einfach unser Gehirn trainieren, aufmerksamer zu sein und das unparteiisch und ohne Beurteilung zu tun, begeben wir uns in eine Machtposition. Wir werden besser darin, uns nicht mehr von Gedanken mitreißen zu lassen, und können uns aussuchen, worauf wir uns konzentrieren wollen.

Wir können anfangen, uns auf all die kleinen Dinge in unserem Leben zu konzentrieren, die uns glücklich machen. Die Katze an der Ecke, die immer zum Streicheln vorbeikommt. Die Art und Weise, wie Eiscreme sich anfühlt, wenn es auf der Zunge schmilzt. Die Blumen im Park. Die Kühle auf der anderen Kissenseite. Achtsamkeit bringt Dankbarkeit für die Fülle in unserem Leben mit sich, wenn wir es in unseren Alltag integrieren. Dadurch können wir lernen, erfüllter und interessierter zu leben und weniger in unseren Gedankengängen gefangen zu sein.

Achtsamkeit hilft uns, Unzufriedenheit zu vermeiden

Indem wir üben, im Jetzt zu sein, hilft uns die Achtsamkeitsübung auch, zwei Dinge zu vermeiden, die garantiert das Gegenteil von Glück bringen: Sich um die Zukunft Sorgen zu machen und in der Vergangenheit zu verharren. Die Buddhisten, die das ein oder andere über Achtsamkeit wissen, haben einen Ausdruck für dieses unachtsame Abschweifen: Monkey Mind. Wenn unser Monkey Mind die Kontrolle hat, wechseln wir zwischen Erinnerungen und Vorstellungen, wir stürzen uns in Höhenflüge voller „was wäre, wenn“ und „wenn ich doch nur“. Aber in Bedauern zu schwelgen oder sich nach einer unbekannten Zukunft zu sehnen, führt dazu, dass wir in einem ständigen Zustand der Unzufriedenheit leben. Wir sind im Jetzt nicht zufrieden, weil wir uns wünschen, die Dinge wären in der Vergangenheit anders gelaufen, und wir haben nicht das, was wir uns für die Zukunft wünschen. Die Achtsamkeit ist ein Weg, um anzuhalten und an den Blumen zu riechen.

Achtsamkeit erhöht die Resilienz

Achtsamkeitsübungen haben in verschiedenen Studien gezeigt, dass sie unsere Widerstandsfähigkeit erhöhen. Das ist unsere Fähigkeit, mit Stress und Rückschlägen umzugehen und wieder auf die Beine zu kommen. Nächste Woche werden wir uns im Blogpost noch viel genauer damit beschäftigen, da die Resilienz Säule #4 des Glücks ist. Aber es genügt zu sagen, dass die Widerstandsfähigkeit das A und O ist, wenn es darum geht, Unzufriedenheit zu vermeiden. Und wenn du widerstandsfähiger sein möchtest, sind Achtsamkeitsübungen eine gute Methode, um das zu erreichen.

Wie können wir also achtsamer sein?

In einem Wort: Übung.

Die gute Nachricht ist, dass unser Gehirn dank etwas kleinem namens „Neuroplastizität“ genau wie unsere Muskeln trainiert werden können. Und die Beweise für die Auswirkungen der Achtsamkeitsübungen sind erstaunlich. Meditationsübungen haben gezeigt, dass sie die graue Substanz in Gehirnbereichen erhöht, die in Verbindung mit Freude und Genuss, Emotionsregulation und Perspektivenübernahme stehen. In manchen Studien haben Gehirn-Scans sogar gezeigt, dass sie die Amydgala verkleinern – das ist der Bereich, der für die Angst und die Kampf-oder-Flucht-Reaktion verantwortlich ist – und den präfrontale Cortex verdicken. Das ist der Bereich, der mit Funktionen höherer Ordnung, wie Entscheidungsfindung und Konzentration, assoziiert wird.

Es fühlt sich vielleicht so an, als würdest du nichts tun, aber es macht tatsächlich einen großen Unterschied in der Art und Weise, wie du denkst und reagierst. Und wie wir inzwischen wissen, hat das viel mehr Einfluss auf dein Zufriedenheitslevel als deine Umstände. Da haben wir es also. Achtsamkeit, unsere Säule #3. Übe mehr in deinem Leben. Wache auf und rieche wirklich den Kaffee, und merke dann, wie er schmeckt und wie er sich in deinem Mund anfühlt. Probiere unsere kostenlose Meditation für Anfänger in der Mindshine App aus. Gehe spazieren und fühle jeden Sinneseindruck. Sei aufmerksamer. Du hast nur dieses eine Leben. Verpasse es nicht!

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